© Ampere 2011 TATARENHUTESSEN Die Herkunft des Tatarenhutes  Ein Tatarenhut ist ein besonderes Fonduegerät, das in der Form dem traditionellen Hut der Tataren, dem legendären Reitervolk der Mongolen, nachempfunden ist. Ein Tatarenhut ist aus hitzebeständigem Material wie Stahlblech oder Schmiedeeisen und besteht aus einem kegelförmigen Hut, der sich unten in eine am Rand hochgezogene Saftrinne verbreitet. Die unermüdlich umherziehenden zentralasiatischen Reitervölker waren Meister einfachen Kochkunst. Viele führten einen Stahlblechkegel, besetzt mit spitzen Stahlzungen, mit sich. Dieser wurde bei Rastpausen über die Glut der Lagerfeuer gestülpt und so erhitzt. Auf die Stahlspitzen wurden dann die Fleischstücke gespießt und so gebraten. Der Kegel war an der Unterseite nach oben gebogen, wodurch eine Art Krempe entstand, in welcher sich aromatisches Fett und Knochenmark sammeln konnte. In dieser Rinne, einer kräftigen Fleischbrühe ähnlichen, Sud wurden Beilagen und Gemüse gegart. Diese alte Art des „Mongolischen Barbecue“ wurde nun in Form des bekannten Tatarenhutesssens wiederbelebt. „Tatar“ leitet sich aus dem griechischen Wort „Tartaros“ ab und bedeutet „der aus der Hölle kommt“. Und Hitze und Glut sind auch Teil des Geheimnisses, saftige Fleischstücke oder hauchdünnes Rinderfilet auf äußerst schmackhafte Art zuzubereiten.